Herzlich Willkommen beim Gehörlosen-Sportverein Neuwied 1941 e.V.

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Viel Spass beim Umsehen! 


News

Letzte Änderung: 7. November 2019



15. Gehörlosen Badminton-Landesmeisterschaften am 12.10.2019 in Neuwied

 

Für die diesjährigen Badminton-LM haben sich ursprünglich insgesamt 8 Sportler*innen angemeldet. Da diese LM im vergangenen Jahr wegen Teilnehmermangel abgesagt wurden, sollten in diesem Jahr die Wettkämpfe durchgeführt werden.

Noch am Morgen des Veranstaltungstages haben 2 Sportler aus Trier krankheitsbedingt kurzfristig abgesagt. Da alle anderen bereits auf dem Weg zum Veranstaltungsort waren wurde entschieden, dass die Wettkämpfe trotzdem durchgeführt werden sollen, da bereits alles (Aufbau Sporthalle, Verpflegung etc.) vorbereitet war.

Der Badminton-Landesfachwart Daniel Scheike begrüßte in der Sporthalle der Ludwig-Erhard-Schule in Neuwied alle eingetroffenen Teilnehmer und erklärte den Spielplan. 

Im Herren-Einzel wurde festgelegt, dass die einzige weibliche Teilnehmerin Gaby Meinel (GSV Neuwied) bei den Herren Daniel Scheike, Tobias Presti (beide GSV Neuwied), Daniel Haffke und Maik Wottschel (beide GSC Frankenthal) mitspielen wird. Somit wurde in dieser Gruppe mit 5 Teilnehmern ausgelost, wer im Modus „jeder gegen jeden“ zuerst gegeneinander spielt. 

Im Doppel haben 3 Paare teilgenommen und jeweils 2 Spiele gegeneinander bestritten.

Durch die geringe Teilnehmerzahl waren die Landesmeisterschaften recht schnell abgeschlossen und trotzdem gut verlaufen.

Zur Siegerehrung am späten Nachmittag überreichte der Badminton-Landesfachwart Daniel Scheike die Medaillen und Urkunden an die erfolgreiche/n Teilnehmer/in.

Im nächsten Jahr soll die 16. Badminton-Landesmeisterschaften im Rahmen des Landessportfestes voraussichtlich erneut in Neuwied (steht noch nicht fest) stattfinden.

Hoffentlich werden dabei noch mehr Spielerinnen, Spieler und vor allem auch wieder jugendliche Spieler/innen mitmachen!

 



Vereinsausflug GSV Neuwied nach Papenburg

vom 16.-18.08.2019

Basierend auf die Idee von Michael Lehr, die er vor 2 Jahren an den Vorstand gerichtet hat, wurde es Wirklichkeit, dass der diesjährige Vereinsausflug über ein Wochenende (16.-18. August 2019) nach Papenburg im Emsland mit Besichtigung der Meyer-Werft führen wird.
Nachdem die beiden Miet-9-Sitzer am Freitag in Koblenz abgeholt wurden, war anschließend Treffpunkt in Neuwied, um von dort mit insgesamt 14 Personen, die große Vorfreude mitgebracht haben, gegen 16:15 Uhr in Richtung Papenburg abzufahren. 
Nach etwa 2,5 Stunden und etwa der Hälfte der Fahrtstrecke mit sehr viel Glück, dass wir vor allem im Raum Köln/Leverkusen in keinen Stau geraten sind, konnte endlich eine kleine Pause von ca. 20 Minuten eingelegt werden. Danach ging es weiter und die Autobahn wurde immer leerer, je weiter wir nach Norden gefahren sind. Vor allem war aufgefallen, dass die Landschaft, also das Emsland, immer flacher geworden ist...

Gegen 21:20 Uhr war Ankunft am „Hotel Engeln“ in Papenburg. Dort wurden wir vom Chef persönlich empfangen und nach der schnellen Zimmerverteilung konnten wir in einem extra für uns eingerichteten Raum des Hotel-Restaurants unser Abendessen einnehmen. Zwischendurch gab esInformationen durch „Reiseleiter“ Frank Hay, wie die nächsten beiden Tage aussehen würden. Dabei wurde bekanntgegeben, dass alle am Samstag früh gegen 08:30 Uhr für die Abreise fertig sein müssen. Mit der Vorab-Info, dass am Sonntag auf der Rückfahrt in Münster/Westfalen Station gemacht wird, weil dort ein Stadtfest stattfinden würde, gab es eine große Zustimmung/Freude der Teilnehmer. In dieser gemütlichen Runde ging der erste Tag zu Ende.

Am Samstagmorgen ging es zunächst in die Stadtmitte von Papenburg. Dort hatte jeder Zeit und Gelegenheit, die Örtlichkeit anzuschauen und selbst was zu unternehmen. Man muss sagen, dass Papenburg eine sehr schöne und interessante Stadt ist, wenn nur der Regen nicht wäre, der zum Glück auch wieder aufgehört hat...

Nach dem Treffen zur vereinbarten Zeit fuhren wir zum Informationsbüro, wo wir uns für die reservierte Führung auf der Meyer-Werft angemeldet haben. Nach dem Zusteigen der Führerin in unseren Bus fuhren wir zur Meyer-Werft und es war schon von weitem zu sehen, welche großen Hallen dort stehen.

Nach Ankunft, die etwas umständlicher war als geplant, war nicht zu übersehen, was vor uns im Werfthafen lag: Ein großes Passagierschiff, das einige Stunden (in der Nacht von Freitag auf Samstag) die Montagehalle verlassen hat und nun auf die restlichen Arbeiten warten wird, bis es Ende September ins offene Meer entlassen wird. Es war schon sehr beeindruckend, wie groß das Schiff ist, wenn es direkt vor unserer Nase ist...
Als das Staunen unserer Mitreisenden vorbei war und auch unsere Fahrzeuge ordnungsgemäß abgestellt werden konnten, konnte die Führung durch die Meyer-Werft mit 40 minütiger Verspätung beginnen. Die etwas mehr als 2-stündige Führung, die mit Unterstützung durch Frank Hay in Gebärdensprache übermittelt wurde, ergab interessante Einblicke in den Schiffbau. Die Werft hat 2 große Hallen (eine ca. 500m und die andere ca. 400m lang) und dort können gleichzeitig 2 Schiffe auf
dem Trockendock (bedeutet: „trockene Badewanne“) fertig gebaut werden. Trockendock bedeutet„trockene Badewanne“, das mit Wasser geflutet wird, wenn das Schiff fast fertig ist und schon schwimmen kann. Nebenbei werden auf dem Gelände der Werft große Teile, in der FachspracheSektionen“, „Blöcke“ und „Decksaufbauten“ genannt, schon für die Schiffe danach gebaut. Die Bauzeit eines Schiffes von der Planung bis zur Fertigstellung dauert etwa 3 Jahre. Während der Führung gab es unvorstellbare Informationen, z.B. über das Schiff, was wir vorher draußen im Werfthafen gesehen haben: Platz für über 4.000 Passagiere (eine kleine Stadt!) und auf dem Deck konnte man eine Rohr-Rutschbahn und sogar eine Go-Kart-Bahn erkennen, Wahnsinn! Auch konnten wir einige Muster-Kabinen für die Passagiere sehen, die auf den heutigen Schiffen zum großen Teil mit Balkon ausgestattet sind. Auch wurden Fragen gestellt, die von der Werft-Führerin sachlich und informativ beantwortet wurden. Zum Schluss gab es eine interessante Präsentation (Film mit Bildschirmen an der Wand und auf dem Boden), wie die neuen Schiffe die Werft verlassen und etwa 40km über den Ems-Kanal ans Meer (Nordsee) geschleppt werden, diese „Reise“ etwa 1 Tag dauert.

Im Anschluss daran machten wir auf der anderen Seite des Werfthafens eine Pause mit Snacks und Getränken. Und natürlich tolle Fotos vom neuen Schiff machen...! Dort wurde spontan entschieden, dass wir nach Emden fahren werden. Unterwegs dorthin machten wir einen kleinen Stopp an einem kleinen Hafen, wo auch eine Fähre für Radfahrer und Fußgänger anlegte, und wir ließen uns den Seewind um die Nase wehen.

In Emden gegen 15:30 Uhr angekommen wurde schnell festgestellt, dass dort die Geschäfte schon geschlossen waren. In Ostfriesland ist es wohl noch nicht soweit, dass die Geschäfte länger geöffnet haben, wie wir es gewohnt sind...
Trotzdem haben wir uns nicht entmutigen lassen, dass jeder für sich selbst die Stadt erkundet und Miriam und Frank erklärten sich bereit, nach einem geeigneten Restaurant für das gemeinsame Abendessen zu suchen. Tatsächlich wurde etwas Besonderes für den Ausklang des Tages gefunden: Abendessen auf einem Feuerschiff! Wir bekamen innen einen eigenen Raum, der ähnlich aussah wie die Kabine des Kapitäns. Dort ließen wir uns die nordischen/ostfriesischen Spezialitäten, z.B. Labskaus, schmecken. Zur späten Stunde machten wir uns wieder auf dem Weg zum Hotel in Papenburg, wobei die Fahrt etwa 1,5 Stunden dauerte.

Am Sonntagmorgen war wieder um 08:30 Uhr Zeit zum Fertigmachen, um die Rückreise Richtung Heimat anzutreten. Nach etwa 2 Stunden kamen wir in Münster/Westfalen an und wurden mit Regen empfangen. Trotzdem ließen wir uns nicht beeindrucken und gingen in verschiedenen Gruppen durch die Stadt, wo der Aufbau der Imbiss-/Getränkebuden und verschiedene Stände für das Stadtfest bereits begonnen hatte. Zwischendurch war Station an einem Stand von der Handwerksammer. Dort wurde unserer Männer-Gruppe angeboten, ein spezielles Brückenmodell (fingerdicke Rundhölzer) ohne Schrauben und Nägel zusammenzusetzen. Es hatte länger gedauert als gedacht und letztendlich hat es doch noch geklappt. Danach wurde die gleiche Brücke mit armdicken Rundhölzer vor dem Stand mit mehreren Männern zerlegt und danach mit Beobachtung der eingetroffenen Frauen wieder zusammengebaut. Als Belohnung, dass alles gut geklappt hat, haben die Männer einen blauen und die Frauen einen rosa Hut bekommen! Leider dauerte der Regen länger als erhofft, so dass einige schnell in ein Brauhaus-Restaurant geflüchtet sind, um im Trockenen sitzen zu können. Da es sowieso schon Mittag war, wurde gleich die Gelegenheit genutzt, das Mittagessen einzunehmen. Nach dem Essen hat der Regen endlich aufgehört und wir konnten das interessante Stadtfest von Münster mit verschiedenen Aktionen erleben, das mit vielen Leuten sehr gut besucht war.

Auf der restlichen Rückreise wurde noch ein kleiner Zwischenstopp für Kaffeepause eingelegt und dabei bekamen Michael Neuhäuser, Peter Schneider und Frank Hay eine kleine Aufmerksamkeit als Dank für ihre Bereitschaft für das Fahren der 9-Sitzer-Busse.
(Bericht: Frank Hay; Fotos: ???)




Hallo, liebe Mitglieder/innen und Freunde,

 

hiermit möchte ich Euch informieren, das wir uns einmal monatlich (jeden Ersten Mittwoch im Monats) treffen wollen.

 

Der nächste Termin ist am Mittwoch,

den 04. Dezember 2019 ab 18.30 Uhr im

"Altes Brauhaus zur Nette", Auguststraße 41 in Neuwied (gegenüber Bahnhof).

 

Wir vom Vorstand würden uns sehr freuen, wenn du auch kommen kannst.

 



Archiv - Skiabteilung



Nachruf an unseren Sportkameraden

und Tennis-Ass Hans Tödter

 

Bestürzt und tief traurig mussten wir erfahren, dass Hans heute (05.02.2019) nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von nur 36 Jahren viel zu früh von uns gegangen ist.

 

Auch wenn er erst seit Mitte 2015 Mitglied in unserem Verein war, hat er sich bei uns sehr wohl gefühlt und seine Treue zu unserem Verein hat er mit seinen vielen Tennis-Erfolgen zurück gegeben, worauf wir sehr stolz auf ihn sein durften!

Mit ihm verlieren wir einen herzensguten Menschen und Sportler, der immer bescheiden und stets auf dem Teppich geblieben war.

 

Nach dem Sieg der Gehörlosen-Tennis-Mannschafts-Weltmeisterschaft mit der Nationalmannschaft im vergangenen Jahr in der Türkei wurde er von vielen Seiten geehrt: Mit der Sportplakette des Landes Rheinland-Pfalz aus den Händen der Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die Wahl zur besten Mannschaft des Jahres bei der Sports-Trophy 2018 des Deutschen Gehörlosen-Sportverbandes und zuletzt die Wahl zur besten Mannschaft des Jahres 2018 in Rheinland-Pfalz, die im vergangenen Januar in der SWR-Sendung „Flutlicht“ gezeigt wurde. Aufgrund seiner Krankheit konnte er leider nicht im SWR-Studio dabei sein.

 

Seinen Sportsgeist und Siegeswillen bei den hart umkämpften Tennis-Wettkämpfen werden wir sehr vermissen.

Gern hätten wir mit ihm weitere schöne Erfolge gefeiert, die wir ihm sehr gerne gegönnt hätten.

 

Unsere Trauer und unser Mitgefühl gilt auch seiner Frau und seinen beiden sehr jungen Kindern.

 

Wir werden Hans mit seinen großen Erfolgen in guter Erinnerung behalten.

 

Frank Hay, 1. Vorsitzender,

Johannes Bildhauer, 2. Vorsitzender,

der Gesamtvorstand

sowie alle Mitgliederinnen und Mitglieder

des GSV Neuwied 1941 e.V.


Liebe Sportkameradinnen und Sportkameraden,

liebe Freunde des GSV Neuwied,

 

wir sind sehr stolz, dass wir bei der Landessportlerwahl zur besten Mannschaft des Landes Rheinland-Pfalz 2018 gewählt wurden!

 

Dabei möchten wir nicht versäumen, allen zu danken, die uns tatkräftig ihre Stimmen abgegeben haben, denn unser Vorsprung für Platz 1 war sehr knapp: weniger als 1% der Punkte!

 

In der SWR-Sendung „Flutlicht“, die am vergangenen Sonntag im TV gezeigt wurde, konnte unser Tennis-As Urs Breitenberger, auch stellvertretend für Hans Tödter, als Mitglieder der Gehörlosen Tennis-Nationalmannschaft, die begehrte Trophäe aus den Händen des Moderators Christian Döring, der übrigens seine 500. Sendung zum letzten Mal moderierte, entgegen nehmen.

 

Wie bereits bekannt gegeben, waren neben Urs Breitenberger auch Miriam Rohr und Frank Hay im SWR-Studio in Mainz dabei gewesen. Urte Vöcking stand für uns als Gebärdensprach-Dolmetscherin zur Verfügung.

 

Die Fotos zeigen Eindrücke aus dem SWR-Studio, die während und nach der Sendung aufgenommen wurden.

 

Wer „Flutlicht“ am vergangenen Sonntag verpasst hat oder verhindert war, kann die Sendung (mit Untertitel) in der SWR-Mediathek nachträglich anschauen; hier der Link zur Sendung:

https://swrmediathek.de/player.htm?show=74c2bc10-1781-11e9-9a07-005056a12b4c

 

Viel Spaß beim Anschauen!

 

Mit sportlichen Grüßen

Gesamtvorstand GSV Neuwied 1941 e.V.

 



Mitglieder des GSV Neuwied sind Tennis-Weltmeister und Vize-Weltmeister! 

Trainer Ronald KRIEG

Hans TÖDTER (GSV Neuwied)

Urs BREITENBERGER (GSV Neuwied) und

Stefan SCHÄFER (GBF München) v.l.

Trainerassistentin Deborah DÖRING 

Verena FLECKENSTEIN (GTSV Frankfurt)

Vanessa KRIEG (GBF München) und

Heike ALBRECHT (GSV Neuwied) v.l.



Unsere Tennis-Stars waren bei den Tennis-Mannschafts-Weltmeisterschaften "Dresse- und Maere-Cups" in Antalya (TUR) sehr erfolgreich! Urs Breitenberger und Hans Tödter waren die Garanten für den großen Erfolg der Herrenmannschaft! Bei der Damen war Heike Albrecht maßgeblich daran beteiligt, dass die Deutsche Mannschaft im Finale stand, dieses leider verloren ging. 

Mehr hierzu siehe (hier kommt der Link vom Deutschen Gehörlosen Sportverband zu diesem Bericht )